Mit folgendem Bericht wollen wir euch neugierig auf den Kurst Ask The Judge mit Constance Waber machen. Ihr nächster Kurs findet am 18.3. statt und hat noch freie Plätze!

 

Am 18.02.2018 fand auf dem Seehof in Reibitz der erste von zwei Theoriekursen „Ask the Judge“ mit Trainerin und Richterin Constance Waber statt. 

Mitzubringen war lediglich das aktuelle Regelbuch der EWU und gute Laune. 

An diesem Tag wurden in professioneller Kursgestaltung die Disziplinen Reining, Trail und Ranchriding genauer unter die Lupe genommen. Zwischendurch gestellte Fragen wurden in gewohnter „Conny-Art“ sympathisch und professionell beantwortet und Vorurteile wie „Der läuft aber viel zu tief. verständlich aus dem Weg geräumt. Für das leibliche Wohl wurde über den ganzen Kurstag bestens gesorgt. 

In familiärer Atmosphäre wurde Teilnehmern aller Leistungsklassen ausführlich und verständlich erklärt, worauf es den Richtern auf einem Turnier ankommt, was bewertet und was nicht bewertet wird und wofür man in seiner Prüfung Plus– und Minuspunkte bekommen kann. 

Wer nun dachte, man lässt sich in diesem Kurs einfach nur von Informationen berieseln, merkte schnell, dass er falsch lag. In den genannten Disziplinen wurden zunächst Themen wie das korrekte Manöver und die zulässige Ausrüstung erläutert. Nach dem jeweiligen theoretischen Teil, ging es dann sofort in die Praxis“ überwo man mit Hilfe von Videomaterial in die Rolle des Richters schlüpfen konnte. Neben den zu beantwortenden Fragen, wie: Ist der Reiter „on Pattern“? oder „Gibt es für das gezeigte Manöver Penaltys?“, musste auch beobachtet werden, ob die Bewegungen flüssig waren, Widersetzlichkeit von Seiten des Pferdes zu erkennen war und ob das Pferd die Hilfen des Reiters prompt umsetzen konnte. Auch der gewählte Schwierigkeitsgrad und die Sichtbarkeit der Hilfengebung sind Teil der Bewertung. Die Schwierigkeit besteht darin, sein Auge zu schulen, ohne aber gleich zum Fehlersucher zu werden. Für die Teilnehmer war schnell klar, dass, in den paar Sekunden des anhaltenden Manövers, vom Richter volle Konzentration gefordert ist.

Gegen Ende des Kurstages war dann für jeden Teilnehmer klar, wie ein Scoresheet zu lesen und zu werten ist. Fragen wie „Warum bin ich nicht platziert? Es lief doch alles super.“ kommen nicht mehr auf, wenn man gelernt hat, eine Richterbewertung richtig zu lesenund man dadurch erkennen kanndass man auf ein gefordertes Manöver beispielsweise einen Penalty bekommen hat. So kann man für sich selbstschlussfolgern welchen Fehler man gemacht haben muss, ohne sich grundlos aufzuregen oder den Richter an den Turniertagen mit unnötigen Fragen überhäufen zu müssen. Im Kurs konnten Anfänger lernen worauf es ankommt, um effektiver trainieren zu können und Fortgeschrittene sich dafür sensibilisieren wie man insbesondere auf dem Turnier Fehler vermeiden und sich selbst verbessern kann. 

Mit Freude erwarten wir nun den zweiten Teil des Kurses, bei dem es um die Disziplinen Western Riding, Superhorse, Horsemanship und Showmanship geht.


Viele Grüße von 

 

Lisa und Jessy